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Köstlicher Hefezopf

Juli 13th, 2008 · Keine Kommentare

Gestern waren wir beim Kindergeburtstag bei Ana und Domingo eingeladen. Es war Marlenes 7. Geburtstag. Unsere Jungs waren sich zwar nicht so sicher, ob ein “Mädchen-Geburtstag” so das Wahre wäre, aber Marlene hat ja noch einen älteren Bruder Louis und auch Philip (Wolfgangs Sohn) waren mit von der Partie, so dass wir die Jungs doch noch davon überzeugen konnten, dass es beim Geburtstag nicht nur Mädchen geben wird (… ob das in 10 Jahren auch noch so ist, dass sie auf einen Geburtstag nicht gehen wollen, weil da vielleicht zu viele Mädchen sind???).

Um wenigstens ein bisschen etwas beizusteuern, haben wir versprochen einen leckeren Hefezopf zu backen. Vor einigen Jahren bin ich mal bei Chefkoch.de auf folgendes Rezept gestoßen “Hefezopf der besonderen Art”  (http://www.chefkoch.de/rezepte/284631106966986/Hefezopf-der-besonderen-Art.html).

Ich erinnere mich noch an meine Kindheit. Jeden Freitag Abend hatte meine Oma einen frischen Hefezopf gemacht, von dem wir als Kinder dann immer noch warm aus dem Ofen probieren durften, bevor wir ins Bett mussten. Ich habe über die Jahre immer mal wieder irgendwelche Rezepte ausprobiert, aber keines kam so richtig an den Hefezopf meiner Oma ran. Dann ist mir mal beim Blättern durch die Rezepte bei Chefkoch.de das oben genannte Rezept aufgefallen. Es hat auf Anhieb super geklappt und nach diesem Rezept machen wir jetzt immer unseren Hefezopf.

Da wir am Freitag unseren wöchentlichen Einkauf bei SuperDeli (www.superdeli.eu) gemacht hatten, hatten wir auch alle Zutaten da. Wir haben das Rezept leicht abgewandelt und verwenden für den Hefeteig immer unseren “Brotbäcker”

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TIPPS:
Bei SuperDeli gibt es viele leckere Mehlsorten (unser Favorit das Dinkel-Vollkornmehl).
Ausserdem bekommt dann dort “richtige” Bio-Eier (siehe hierzu auch http://superdeliblog.vasercontrol.com/index.php/2008/07/12/bio-eier/).

 

Zutaten:

  • 500 g Mehl
    TIPP: ich nehme immer eine Mischung aus “normalem” Mehl und Dinkelvollkorn oder Vollkornmehl, dann schmeckt es “interessanter”
  • 1 Pck Hefe (frische Hefe ist natürlich besser)
  • 50 g Zucker, optional 1 Pck. Vanillezucker
  • 3 Eier (2 ganze Eier + 1 Eiweiss für den Teig, restliches Eigelb zum Bestreichen)
  • 250 ml lauwarme Sahne
  • 150 g Rosinen ;
    TIPP: wir verwenden gerne getrocknete Cranberries.

Zubereitung:

  • Sahne etwas erwärmen (ACHTUNG - ist die Sahne zu warm geht die Hefe kaputt!!) und die frische Hefe reinbröseln; dann noch einen oder zwei Eßlöffel Mehl und einen Eßlöffel Zucker zufügen und umrühren - der Vorteig ist gestartet und nach kurzer Zeit fängt die Hefe an zu reagieren (man sieht dies daran, dass der Vorteig bereits etwas aufgeht und ausserdem viele kleine Bläschen auftauchen)
  • Das Mehl und den Zucker (evenutell mit Vanillezucker) in die Form des Brotbäckers füllen
  • 2 Eier hinzufügen; vom 3. Ei nur das Eiweiss verwenden und das Eigelb mit etwas Milch im Kühlschrank für später aufbewahren.

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  • Den Vorteig darüber leeren und alles in den Brotbäcker.

Zum Herstellen von Hefeteigen sind diese Maschinen perfekt. Man muss nicht dieses “warme” Plätzchen finden und den Teig immer mal wieder durchkneten, sondern man “schmeisst” einfach alles in die Form und wählt das Programm “Teig” und nach ca. 2 Stunden (abhängig vom Modell) hat man einen perfekt durchgekneteten und aufgegangenen Hefeteig zum Weiterverarbeiten.

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Unser Maschinchen meldet durch ein aktustisches Zeichen, wann die Rosinen bzw. getrockneten Cranberries hinzugefügt werden können - der Teig sollte auf jeden Fall schon durchgeknetet sein. Wenn man den Teig anfasst, so sollte er nicht mehr an den Fingern kleben bleiben. Falls er noch klebrig ist, einfach noch etwas Mehl zugeben (es darf ein relativ fester Teig werden).

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Dann hat man ca. 1.5 Stunden Zeit, bevor der Teig fertig ist. Den Teig aus dem Brotbäcker holen und ggf. noch etwas Mehl unterkneten, falls der Teig sehr klebt (dies ist immer abhängig von der Grösse der Eier und der Kombination der verwendeten Mehlsorten).

Jetzt ist auch eine gute Zeit, um den Backofen vorzuheizen: man benötigt ca. 175 bis 200 Grad bei Ober-und Unterhitze. Ich nehme meist 170 Grad für Umluft. Ich bin immer wieder hin- und hergerissen, was nun besser ist: Umluft oder Ober- und Unterhitze. Meistens verwende ich Umluft.

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Teig in drei gleiche Stück teilen und davon gleichlange Stränge formen und flechten.
TIPP: ich finde es geht am besten, wenn man in der Mitte anfängt und eine Hälfte fertig macht und dann die andere Seite von der Mitte aus flechtet.

IMG_7774 Auf eine mit Backpapier ausgelegte Form legen und mit dem Eigelb-Milch Gemisch einpinseln und dann ab ins Rohr”.

Der Hefezopf wird auf der mittleren Schiene ei 175 - 200 Grad (Unter- und Oberhitze, Umluft etwas weniger) etwa 30 bis 35 Minuten gebacken.

IMG_7776 Den Hefezopf wenigstens ein bisschen abkühlen lassen. Da er durch die Sahne super locker wird, kann man ihn sonst nicht schneiden.

Wir geniessen ihn entweder pur, d.h. ohne irgendetwas drauf oder mit Butter oder Margarine bzw. auch mit Marmeladen. Unsere Jungs stehen auf Hefezopf mit Peanutbuttercreme - Guten Appetit!

Tags: Kuchen

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